Zurück in der Spur

Herren I 2017/18

Die Mindelheimer Handballer gewinnen ihr Spiel beim TSV Schongau denkbar knapp mit 28:27

Am Ende war er der „Man oft he Match“: Simon Jousma hält 20 Sekunden vor Spielende einen 7-Meter, der den Ausgleich für die Gastgeber bedeutet hätte. In den verbleibenden Sekunden konnten die Unterallgäuer geschickt den Ball in den eigenen Reihen halten, und damit auch den verdienten Sieg festhalten.

Die ersten Minuten gehörten allerdings dem TSV Schongau. Gleich in der ersten Minute konnten sie per Strafwurf die Führung erzielen und gleich im nächsten Angriff auf 2:0 erhöhen, ehe sich die Mindelheimer in die Partie einschalteten. Dann aber legte vor allem die starke Rückraum-Achse Michael Thoma-Christoph Schories los und waren kaum zu stoppen und erhöhten schnell auf 7:4. Allerdings war die Abwehr in der ersten Hälfte nicht gerade ein Sahnestück, zu einfach ließ man den TSV Schongau zu Toren kommen. In der Folge verkürzten die Hausherren und konnten mit dem Ende der ersten Halbzeit sogar in Führung gehen (16:15).

Aber der TSV Mindelheim hatte an diesem Tag nicht vor, ohne Punkte die Heimreise anzutreten. Entschlossen wurde im Angriff weiterhin bis zur guten Torchance gespielt. Durch die enge Manndeckung gegen Michael Thoma eröffneten sich dann Räume für Armend Fetahu  und Ivan Radic. Defensiv konnten sich die Mindelheimer in der zweiten Hälfte auch deutlich steigern. Gerade die jungen Spieler wie Vinzenz Hörmann sorgten hier mit für die nötige Stabilität und mussten nur noch elf Gegentreffer einstecken. Doch trotz überlegener Spielweise schafften es die Frundsbergstädter nicht, sich entscheidend abzusetzen. Es blieb spannend bis zur 60. Minute, in der sich dann Simon Jousma final auszeichnen konnte. Und die Mindelheimer dann 20 Sekunden später ihren Sieg bejubelten.

„Vieles hat mir heute sehr gut gefallen im Spiel. Vor allem das Zusammenspiel, sowohl in Angriff, als auch in der Abwehr hat sich deutlich verbessert“, freute sich Stefanie Lewe nach dem Spiel.

Es spielten: Simon Jousma (Tor), Vinzenz Hörmann, Ivan Radic (3), Philip Lewe, Christoph Schories (7), Max Moser (3/3), Thomas Sailer (2), Michael Thoma (8), Simon Twachtmann, Armend Fetahu (5)

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