Wieder schwache Vorstellung

Da es in den letzten Partien nicht sonderlich gut um die Mindelheimer Reserve ausschaute, war man gerade zuhause gegen die im hinteren Tabellendrittel angesiedelte HSG Würm-Mitte II zuversichtlich, mal wieder einen Erfolg zu erzielen.

Die Frundsbergstädter begannen besonnen und konzentriert und konnten sich in den ersten Minuten auch gut behaupten. Schnell führten die Gastgeber mit 5:3. Aber die robusten und erfahrenen Gäste der Spielgemeinschaft aus Gräfelfing und Planegg traten gegenüber dem Hinspiel personell verstärkt an und hatten immer den passenden Schneid, etwas entgegenzusetzen. Und somit war der erarbeitete Vorsprung schnell in einen Rückstand umgewandelt. Man tat sich schwer gegen die kompakt agierende Defensive des Gegners und spielte zu wenig aus der Bewegung heraus. Einzelaktionen führten nur unzureichend zum Erfolg, wurden aber immer wieder vergebens versucht. Hinzu kam, dass von Beginn an Rudi Braun in Manndeckung eng bewacht wurde, da er im Hinspiel der HSG 10 Tore verpasste. Durch die Manndeckung wurde der Spielaufbau aber enorm gehemmt, so dass eine andere Taktik her musste. Es war nicht so, dass die Mindelheimer nicht kämpften. Aber man konnte einfach nicht ins Spiel finden. Fehlpässe, vergebene Torchancen und Stellungsfehler in der Abwehr waren der Grund für eine stete Führung der Gäste. Zum Seitenwechsel stand es dann 10:11 für Würm.
So wie die erste Hälfte aufhörte, begann auch die zweite Hälfte. Die HSG führte kontinuierlich mit ein bis zwei Toren bis zum Abpfiff der Partie. Einen Großteil der zweiten Hälfte spielten die Youngsters im Team um auch im Angriff etwas mehr Bewegung ins Spielgeschehen zu bringen. Dies gelang auch zeitweise, nur haperte es auch oft am Abschluss. Lobenswert war der eifrige Einsatz vom sehr gut aufgelegten Torhüter Thomy Vogt, der durch seine Paraden immer noch ein Quäntchen Hoffnung lies, die Partie doch noch zu drehen. Letztendlich wurde das Spiel aber mit einem Tor Rückstand (20:21) verloren.
Fazit: Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft ohne regelmäßiges Training momentan keine Bedrohung darstellt. Es fehlt an allen Ecken und Kanten. Die Koordination in der Abwehr, sowie ein flüssiger konzentrierter Spielaufbau sind derzeit schmerzlich zu vermissen. Auch konditionell müsste einiges getan werden.
Nächsten Samstag geht es dann gegen den Tabellenletzten aus Kaufbeuren. Mal sehen wie sich das Team dort präsentieren wird.

*TSV Mindelheim:* Vogt (Tor) ; Moser Max (0/3) ; Becker (1/1) ; Dumler ; Moser Michi (3) ; Gessner (8) ; Spies (1) ; Braun (1) ; Gaum Flo (1) ; Karlstetter (1) ; Nitsche ;

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