Wie Phoenix aus der Asche

Herren I 2017/18

Dem TSV Mindelheim gelingt der Überraschungscoup gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf.

Viel sprach auf dem Papier nicht für einen Sieg der Frundsbergstädter. Das dachten vermutlich auch die angereisten Spieler des TSV Ottobeuren II, die im Falle einer Mindelheimer Niederlage auf den 3. Platz gerutscht wären. Doch die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen für dieses Spiel.

Und so starteten die Unterallgäuer auch in die Partie. Konsequente Abwehrarbeit sorgte für den notwendigen Rückhalt und im Angriff nutzten die Spieler ihre Chancen. In der 14. Minute hatte sich der heimische TSV dann zum ersten Mal einen vier Tore Vorsprung erarbeitet. Und im Gegensatz zu den letzten Spielen erfolgte diesmal kein Einbruch im Mindelheimer Spiel. Kein Ball wurde verloren gegeben, die Tempogegenstöße der SG Biessenhofen-Marktoberdorf wurden immer wieder abgelaufen. Dieser Einsatz wurde belohnt: so führte der Gastgeber zur Halbzeit mit sechs Toren (22:16).

Und ohne nachzulassen startete der TSV Mindelheim auch in die zweite Hälfte. Gerade Kapitän Johannes Heimpel verschärfte das Tempo im Angriffsspiel immer wieder und war maßgeblich daran beteiligt, dass Mitte der zweiten Halbzeit bereits kein Zweifel mehr an einem Sieg der Frundsbergstädter aufkam. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung stolze zehn Tore. Aber die Gäste wollten sich keinesfalls unter Wert verkaufen und kämpften ebenfalls bis zur Schlusssirene.

In einem guten und abwechslungsreichen Spiel gewinnt der TSV Mindelheim mit 39:33 und darf sich jetzt auf die anstehende Relegation freuen.

„Das hat Spaß gemacht heute. Ich bin sehr glücklich über diese Mannschaftsleistung, bei der jeder mit Herzblut und Kampfgeist dabei war“, so Trainerin Stefanie Lewe nach dem Spiel. „Was uns letzte Woche gefehlt hat, haben wir heute komplett wieder gut gemacht. Jetzt gilt es im Training nochmal Gas zu geben, für die kommenden beiden Spiele.“

Es spielten: Simon Jousma (Tor), Vinzenz Hörmann, Philip Lewe, Ivan Radic (4), Johannes Heimpel (8), Christoph Schories (2), Joachim Gollmitzer (3), Jonas Hörmann, Max Moser (5/2), Thomas Sailer (5), Michael  Thoma (4), Simon Twachtmann (2), Armend Fetahu (6/1)

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