Weit entfernt von der Normalform

Ohne die erfahrenen Rückraumspieler Max Moser und Johannes Heimpel war für die Mindelheimer Männer beim SC Weßling nix zu holen.

Von Beginn an taten sich die Gäste schwer mit der robusten Gangart der Weßlinger. Während die Gastgeber nach Belieben einnetzen konnten, mussten sich die Mindelheimer jedes Tor erkämpfen. Bis zur 11. Minute konnten die Schwarz-Gelben das Spiel noch offen halten, dann legte der SC Weßling den Turbo ein. Durch schnell vorgetragene Gegenstöße zogen sie binnen Minuten auf 9:5 davon. Über den gesamten Spielverlauf waren die schnellen Außen von den Mindelheimer Abwehrspielern nicht in den Griff zu kriegen. Es war auch insgesamt kein gelungener Auftritt der Frundsbergstädter. Wenn sie es schafften, eine Lücke in der Weßlinger Abwehr zu finden, entschärfte zu oft deren starker Torhüter die Bälle. Beim Stand von 20:11 ertönte der Halbzeitpfifff.

Obwohl sich die Mindelheimer in der Kabine vorgenommen hatten, in der zweiten Hälfte noch einmal gegen die drohende Niederlage anzukämpfen, erwischten sie einen schlechten Start. Einzig die beiden Torhüter Simon Jousma und Manuel Hoffmann trugen anfangs dazu bei, dass sich das Spiel nicht endgültig in ein Debakel verwandelte. Trotzdem gelang es den Gastgebern, sich zwischenzeitlich auf 13 Tore abzusetzen.

In der letzten Viertelstunde stemmten sich die Schwarz-Gelben gegen eine zu hohe Niederlage und mussten sich am Ende 35:28 geschlagen geben.

„Heute mussten wir wirklich Lehrgeld bezahlen“, so Trainerin Stefanie Lewe nach dem Spiel. „Weßling war uns in allen Belangen überlegen. Gegen deren Schnelligkeit, Kraft und Cleverness haben wir keine Mittel gefunden. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass das Durchschnittsalter unserer Feldspieler gerade einmal 20 Jahre betragen hat. Da können und dürfen Fehler passieren. Wir müssen nur die richtigen Lehren daraus ziehen.“

Es spielten: Simon Jousma, Manuel Hoffmann (Tor), Vinzenz Hörmann, Philip Lewe, Ivan Radic (3), Joachim Gollmitzer (3), Armend Fetahu (10/2), Christoph Schories (1/1), Thomas Sailer (3), Simon Twachtmann (3/1), Michael Thoma (5), Simon Urlbauer, Jonas Pawelke

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