TSV findet einfach nicht zu alter Heimstärke

Auch im Heimspiel gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz gab es nichts zu holen für die Gelb-Schwarzen aus Mindelheim. Ein zu ideenloses Angriffsspiel und eine nicht kompakt agierende Abwehr führten dazu, dass Kaufbeuren zwei Punkte aus Mindelheim entführen konnte.

Engagiert begannen beide Teams die erste Spielhälfte. Auf beiden Seiten wurde das Hauptaugenmerk auf den Angriff gelegt und somit erzielten beide Mannschaften nahezu in jeder Offensivaktion ein Tor. Rasch stieg das Zwischenergebnis auf 11:11 in die Höhe, ehe es den Gästen aus Kaufbeuren gelang, Struktur in ihre Defensivarbeit zu bekommen. Leider konnten es die Mindelheimer ihrerseits den Gästen nicht gleichtun und standen den kompletten ersten Durchgang zerrüttelt und ohne Entschlossenheit in der Abwehr. Somit hatten die kräftigen Rückraumspieler der Wertachstädter ein leichtes, zum Torabschluss zu kommen oder ihren bulligen Kreisläufer in Szene zu setzen. Bis zur Halbzeit hin stellte sich ein 13:17 ein.

Mit der Hoffnung das Spiel nochmals zu wenden starteten die Frundsberstädter in die zweite Hälfte. Die Umsetzung dieses Vorhabens war an diesem Tag allerdings mangelhaft. Ganze sieben Minuten dauerte es ehe das Team um das Trainerduo Förster/Krausko den ersten Treffer im zweiten Durchgang erzielten. Glücklicherweise stand zumindest die Defensive in dieser Spielphase besser und ermöglichte den Gästen somit nicht, verfrüht zu einer Entscheidung zu kommen. Die erhoffte Aufholjagd der Zuschauer konnten die Mindelheimer an diesem Tag auch nicht starten. Zwar kam man öfters in Ballbesitz, konnte daraus allerdings kein Profit schlagen. Zu oft verrannten die Mindelheimer sich in die Kaufbeurer Abwehr und im Abschluss fehlte die letzte Überzeugung, den gut haltenden Gästetorwart zu überwinden. Somit verwalteten die Gäste die zweite Halbzeit über clever ihren Vorsprung und erspielten sich am Ende einen verdienten 24:30-Auswärtserfolg.

Im Mindelheimer Lager tut man gut daran sich schnell mit der Situation auseinanderzusetzen, dass man sich nun mitten im Abstiegsstrudel befindet. Auch das letzte Spiel vor der zweiwöchigen Winterpause gegen den Tabellenzweiten aus Landsberg gibt wenig Raum für Optimismus.

 

Es spielten:

Vogt Thomas, Jousma Simon (beide Tor); Karlstetter Michael (2); Krausko Jan (2); Radic Ivan (2); Moser Maximilian (6); Weikmann Alexander; Gaum Markus (2); Stumpf Christian (4); Hörmann Hannes (1); Schories Christoph; Thoma Michael (5/1); Michael Maier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.