Spitzenstart in die Rückrunde

Im ersten Spiel der Rückrunde gastierten die TSV-Damen am Freitag Abend beim Derbygegner der SG Kaufbeuren/Neugablonz.

Die erste Phase des Spiels verlief auf beiden Seiten eher durchwachsen. Viele Bälle wurden leichtfertig vergeben, die Abwehrreihe stand noch wacklig auf den Beinen und hatte Schwierigkeiten mit der Kreisläuferin. Als allmählich der rote Faden im Mindelheimer Angriff gefunden wurde, wirkten sich diese Erfolge auch auf die Defensivleistung aus. Selbst eine doppelte Unterzahl brachte das Spiel nicht aus dem Konzept. Ganz im Gegenteil: die vier Abwehrspielerinnen ließen keine Aktion der Gastgeberinnen zu und schafften sogar den Vorsprung auf 4:11 auszubauen. Auch auf die beiden Torhüterinnen war weider einmal Verlass, was auch die 75%ige Siebenmeterquote bestätigt. Am Ende des ersten Durchgangs verletzte sich Rückraumroutinier Bettina Wanninger schwer am Knie und konnte nicht zurück aufs Parkett. Mit einer 5:15-Führung gingen die Frundsbergstädterinnen in die Pause.

Die zweite Halbzeit verlief bis auf kleine Unkonzentriertheiten überragend. Im Angriff brachten sowohl einstudierte Kombinationen als auch starke Einzelaktionen Torerfolge. Die Abwehr stand kompakt und ermöglichte den Kaufbeurerinnen kaum freie Wege zum Tor. Im Gegenzug lief es bei den Gästen rund: Tempogegenstöße über Cornelia Repas und Bernadette Deigendesch schraubten weiter am Torkonto. Erfreulich war auch, dass der klare 7:24-Vorsprung einen Ruck durch die Mannschaft brachte. Die Freude am Spiel war in den Aktionen und der Mentalität jeder Einzelnen zu spüren und zu sehen. So konnte man auch über einige ungenaue Pässe hinwegsehen. Mit diesem 10:27-Auswärtssieg, den man dich mit einer konstant hohen Leistung erspielt hat, erwartet man am kommenden Samstag den TV Bad Tölz in eigener Halle.

TSV Mindelheim: Fackler (Tor); Frehner (Tor); Deigendesch (6/1); Möhrle; Lewe; Wanninger (1); Hüttmann (7/2); Repas (6); Kienle (1); Landher (4/1); Lukac (2); Pauli; Thie

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