Schmerzvoller Sieg

Die Bezirksoberliger Frauen trafen vergangenes Wochenende auf den Aufsteiger TSV Murnau.
Bereits im Vorfeld stand für die Mindelheimer Damen fest, den gegnerischen Willen nicht zu unterschätzen. Die bereits im Vorfeld selbst eingestandene Schwäche der Gegner, mit der Härte der Abwehr nicht zurecht zukommen, sollte im vollem Maße genutzt werden. Das Trainergespann Weber und Burtscher sind sich einig: „Heute muss es weh tun“.
Bereits vor Spielanpfiff hatte Mindelheim mit einer zusätzlichen Spielerreduzierung zu kämpfen und startet in die spannende Partie mit lediglich einem Auswechselspieler. Die ersten Annährungsversuche beider Mannschaften konnten vor allem die Murnauer besser verwerten und überraschten mit einer gut aufgestellten Rückraumleistung. Die Umstellungsarbeit der Mindelheimer Damen von einer defensiven Abwehr  zu einem offensiven  Konzept fiel schwer und sorgte dafür, dass die Heimmannschaft bis zum ersten Time-out mit 7:4 Toren vorlegte.
Die Frundsbergstädterinnen wachten auf und schafften mit mehreren Strafwürfen und guter Abwehrleistung den Ausgleich.
Schöne Manöver von Bernadette Moser zeigten, dass die Abwehr der Gegner große Lücken aufwies und ermöglichte bis zur Halbzeit eine Rückstandsverkürzung auf 13:15.
„Alle Mittel um die Murnauerinnen aus der Halle zu schießen sind vorhanden, aber aktuell schauen wir zu, statt zu handeln!“, so Stefan Weber in der  Halbzeitansprache. Auch Philipp Burtscher ist sich sicher, kürzere Wege in der Abwehr als auch im Angriff sind nötig um dieses Spiel für uns zu entscheiden.
Der Spannungsbogen des Spiels steigerte sich bereits nach wenigen Minuten der zweiten Halbzeit. Die Mindelheimer Damen zeigten eindeutiger ihr Können in der Abwehr und konnten nach kurzer Zeit den Ausgleich zum 18:18 erzielen.
Die Hochspannung beider Mannschaften forderte innerhalb kürzester Zeit ihren Tribut. Auch die Strafzeiten zeigten, dass die Härte des Spiels deutlich zunahm.
Eine hitzige Schlussphase prägte die letzten zehn Spielminuten, in denen sich Murnau und Mindelheim einen Ballabtausch lieferten. Auch eine Manndeckung auf Bernadette Moser und eine gebrochene Nase von Andrea Holdenried konnte die TSV-Damen nicht aus der Ruhe bringen und so wurde der Vorsprung von einem Tor bis zum Schluss gehalten (24:23).
Es spielten: Dadic, Frehner (Tor), Moser (9), Möhrle (5), Holdenried (2), Lahmer, Ruiu, Schimkat (5/4), Landherr (3)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.