Punktverlust in der Schlusssekunde

Deutliche Leistungssteigerung gegen den TSV Partenkirchen reicht noch nicht für einen Sieg.

 

Die gesamte erste Halbzeit  mussten die Schwarz-Gelben einem Rückstand hinterher laufen. Zu wenig gelang es, die unkonventionell spielenden Rückraumschützen der Gäste in den Griff zu bekommen. Der eigene Angriff kam nur langsam ins Rollen. Der Spielaufbau dauerte zu lange oder die Mindelheimer scheiterten am gegnerischen Torhüter. Durch Umstellen auf eine 5:1 Abwehrformation stabilisierte sich das Spiel der Frundsbergstädter und mit einem Tor Rückstand ging es in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien sich das Blatt zu Gunsten der Mindelheimer zu wenden. Immer öfter gelangen nun tolle Abschlüsse über den jungen Rechtsaußen Philipp Urlbauer und den Schützen Michael Thoma. Aber immer, wenn man das Gefühl hatte, dass die Gastgeber jetzt davonziehen könnten, schlichen sich wieder Unkonzentriertheiten ein und Partenkirchen konnte wieder anschließen. In der Schlussminute hatte man bei eigenem Angriff und hauchdünner Führung die Chance, den Sieg einzutüten. Doch ein unnötiger Ballverlust gab den Oberbayern nochmal die Chance zum Ausgleich. Und dieser fiel dann auch mit der Schlusssirene.

„Auch wenn es eher ein Punktverlust, als ein Punktgewinn war, haben sich unsere Jungen doch deutlich gesteigert. Phasenweise haben sie tollen Handball gezeigt, und daran gilt es anzuknöpfen,“ sagte Trainer Philip Lewe nach dem Spiel.

Es spielten: Filip Batljan, Alexander Fischer (TW), Vinzenz Hörmann (3), Marius Gonser, Simon Twachtmann (1), Misel Hrgic (2), Philipp Urlbauer (6), Thomas Sailer (4), Sandro Kuhn (1), Michael Thoma (7), Manuel Gollmitzer

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