Niederlagenserie hält an

Auch im fünften Spiel der BOL-Saison konnten die Mindelheimer Damen keine Punkte auf dem Konto verbuchen.
Das Heimspiel gegen die TuS Fürstenfeldbruck verloren sie am Sonntag Nachmittag deutlich mit 13:28 und müssen weiterhin auf Zählbares warten.

Schon die Vorbereitung auf dieses Spiel stand für Mindelheim unter keinem guten Stern. Die Grippewelle streckte einige Spielerinnen nieder, die Verletzten auch noch nicht einsatzbereit, so dass die ganze Woche kein Training statt gefunden hatte.
Bereits in den ersten Minuten machte sich bemerkbar, dass eine geschwächte Mannschaft auf dem Parkett stand. In der Defensive hatten sie Probleme mit dem Kombinationsspiel der Gäste, die sich ihre Lücken erspielten und unbeeindruckt nutzten. Schnell hatten sie sich mit 2:5 abgesetzt.
Im Angriff der Gastgeberinnen fehlte es ein ums andre mal am nötigen Druck, auch aus dem Rückraum. Man tat sich schwer gegen die kompakte Reihe der Fürstenfeldbruckerinnen. Zudem wurden viele Spielerinnen vom Wurfpech verfolgt, deren Würfe immer wieder den Pfosten trafen.
Es war zu spüren, dass die Mannschaft zu dieser frühen Phase des Spiels schon den Willen zum Kämpfen aufgegeben hatte.
Zur Halbzeit hatten die Gäste sich bereits mit 13:7 in Führung geworfen.
Den Start in die zweiten 30 Minuten verschliefen die TSV-Damen. Der Vorsprung der TuS vergrößerte sich von Minute zu Minute, die Gastgeberinnen fanden kein Mittel, erfolgreich dagegen zu halten.
Doch einige verwandelte 7-Meter-Strafwürfe brachten etwas Schwung in das Spiel der Hausdamen. Auch die nach einer Babypause zurückgekehrte Bettina Wanninger setzte mit schönen Anspielen Akzente in der Offensive. Jedoch mussten die Damen von Trainer Günther Grasl permanent einer 10-Tore-Führung hinterher laufen und fanden nicht mehr den richtigen Weg motiviert zu agieren. Bei den Gästen klappte zum Schluss beinahe jede Aktion und sie hatten leichtes Spiel.
Nach 60 Minuten stand es 13:28 gegen die Frundsbergstädterinnen und sie verweilen weiter auf dem letzten Tabellenplatz.
Unter diesen Voraussetzungen müssen die Mindelheimerinnen solch ein Spiel einfach abhaken und nach einem spielfreien Wochenende in zwei Wochen auf eine weitestgehend genesene Mannschaft hoffen.

TSV Mindelheim: Schropp (Tor); Häußerer (Tor); Bail (1); Landherr (3/3); Grasl B.; Schimkat; Repas (2); Deigendesch (3/1); Meyl; Pauli (2); Wanninger (2/2)

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Auch gegen den SC Unterpfaffenhofen konnten die Mindelheimer Handballer ihre Niederlagenserie nicht beenden. Beim Heimspiel am Samstagabend verlor das Team mit 25:32 und ein Nichtabstiegsplatz rückt in weite Ferne.

Das erste Heimspiel der Rückrunde begannen die Frundsbergstädter trotz Personalproblemen ordentlich und bis zum 5:5 blieb die Partie ausgeglichen. Zwar folgte darauf eine kleine Schwächeperiode, die man allerdings bis zum 10:11 nach 25 Minuten wieder ausgleichen konnte. Die letzten fünf Minuten waren aus nicht zu erklärenden Gründen durch eine hektische Spielweise mit einigen technischen Fehlern geprägt, die der Gast aus Unterpfaffenhofen gnadenlos auszunutzen wusste. Deshalb geriet man schon zur Pause mit 11:15 in Rückstand.
Mindelheim versuchte nach der Pause den Anschluss zu halten, schaffte es allerdings beim Stand von 16:19 trotz vorhandener Einwurfmöglichkeiten nicht, auf zwei Tore zu verkürzen.
Nach dieser kraftraubenden, misslungenen Aufholjagd wurde zusätzlich der Personalengpass spürbar und die Gäste zogen Tor um Tor davon.
Letztlich ging Unterpfaffenhofen beim 25:32 als verdienter Sieger vom Feld, dennoch war bei Mindelheim im Vergleich zum Weilheim-Spiel phasenweise eine Verbesserung des schnellen Angriffsspiels zu erkennen.
*TSV Mindelheim:* Hofmann (Tor), Gebauer (Tor); Weikmann, Weber (2), Dreher, Karlstetter R. (4), Gaum (2), Schuster (3), Karlstetter M. (2), Heimpel (9), Stumpf (3/1), Hörmann.

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