Niederlage beim TSV Alling

Johann Burger war bedient: „Ich weiß nicht, warum meine Mannschaft nicht zu ihrem Spiel kommt“, haderte der TSV-Trainer nach der 24:26-Niederlage beim TSV Alling. Dass Rückraumspieler Florian Strobel ebenso wie der verletzte Thomas Vogt nicht mit von der Partie war, ließ Burger nicht als Entschuldigung gelten. Für die Niederlage hatte der Trainer andere Gründe parat: Zu hektisch, zu leichtsinnig habe sein Team gespielt. Dazu kamen dann noch leichte Fehler und große Unkonzentriertheiten.

So etwa Mitte der ersten Halbzeit, als der TSV Mindelheim mit 7:6 geführt hatte. „Zwei Mal werfen wir den Ball in dieser Situation ins Aus. Wenn wir da unseren Ballbesitz ordentlich ausspielen und mit drei Toren in Führung gehen, ist die Sache erledigt“, ärgerte sich Burger nach dem Spiel. Schließlich sei der TSV Alling keine Übermannschaft gewesen. Im Gegenteil: Immer wieder versuchten die Gastgeber, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, mussten sogar einmal vom Schiedsrichter wegen Zeitspiels verwarnt werden. „Wir haben uns von Alling regelrecht einlullen lassen“, resümierte Burger.

Die Folge: Statt mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause zu gehen, stand es plötzlich 12:8 für die Gastgeber. Durch die vielen vergebenen Chancen und die leichten Fehler in der Defensive hatte der TSV Mindelheim den TSV Alling regelrecht aufgebaut. Erst nach dem Seitenwechsel zeigten die Mindelheimer ansatzweise, was in ihnen steckt. Doch die Aufholjagd wurde am Ende nicht belohnt. Bis auf ein Tor waren sie herangekommen, doch 20 Sekunden vor Schluss beendete ein unglückliches Gegentor die Hoffnungen auf einen Punktgewinn. „Jetzt müssen wir das Feld eben von hinten aufrollen“, lautete die Vorgabe von Burger für die nächsten Spiele.

*TSV Mindelheim:* Gebauer/Klein (Tor); Wurm, Heimpel, M. Gaum, Maier, Burtscher, A. Gaum, Weikmann, Dreher, Hörmann, Karlstetter, Göth-Ruiu

Quelle: Mindelheimer Zeitung

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