Nichts zu holen in Isar-Loisach

Herren I 2018/19

Durch eine indiskutable Leistung zu Beginn der Partie müssen sich die Mindelheimer Herren deutlich beim Spitzenreiter geschlagen geben.

Gerade einmal vier Minuten mussten die heimischen Fans mit ihrem Team um den Sieg zittern. Dann stellten die Mindelheimer Handballer für gute zehn Minuten das Handball spielen komplett ein und Isar-Loisach erhöhte durch einen 7:0-Lauf auf 11:4. Nicht nur, dass es der Gäste-Mannschaft in dieser Phase unmöglich war, selbst einzunetzen. Durch unnötige Ballverluste, nicht vorhandenes Rückzugverhalten und lasche Abwehrarbeit lud man die Gastgeber direkt zum Tore werfen ein.

Eine Umstellung in der Abwehr auf eine offensivere Formation brachte den Frundsbergstädter ein wenig den Spielfluss zurück, am Ergebnis änderte das allerdings leider wenig. Im Gegenteil: die heimische HSG erhöhte zwischenzeitlich sogar auf bis zu neun Tore (20:11 in der 27. Minute). Mit einem deutlichen 22:14 endete die erste Hälfte.

Wer nun aber ein Aufbäumen der Mindelheimer Spiele im nächsten Spielabschnitt erwartete sah sich erneut getäuscht. Wie bereits in der Vorsaison schien der Gegner von der Loisach die Unterallgäuer regelrecht zu hemmen. Im Angriff, wie in der Abwehr gelang es keinem Spieler seine Normalform abzurufen. Als die Gäste dann in der 43. Minute auf 30:19 erhöhten, schien das Spiel auf ein Debakel aus Mindelheimer Sicht zuzulaufen. Ein gehaltener Strafwurf durch Torwart Sascha Winter gab der Mannschaft dann aber doch noch einmal einen Schub. Plötzlich wurden doch noch einmal Kräfte mobilisiert und die Gäste besannen sich auf ihr eigentlich gutes Kombinationsspiel. Thomas Sailer und Kapitän Simon Twachtmann wussten die erspielten Lücken gut zu nutzen und kamen bis auf vier Tore (34:30) an die heimische HSG heran. Aber natürlich kam dieses Aufbäumen viel zu spät, um die Partie ernsthaft noch einmal drehen zu können. Isar-Loisach gewinnt, auch in dieser Höhe verdient, mit 36:30.

Es spielten: Sascha Winter (Tor), Vinzenz Hörmann, Philip Lewe, Florian Gaum (5), Ivan Radic (5), Markus Kinlock (2), Jonas Hörmann, Thomas Sailer (6), Michael Thoma (4), Manuel Gollmitzer, Simon Twachtmann (6/1), Armend Fetahu (2)

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