Neblige Aussichten in Oberhausen

Mit einer 23:11 Niederlage mussten sich die Damen gegen den zweiten Landesligaabsteiger geschlagen gegeben. Spielentscheidend war hierfür die gelähmte Haltung in der ersten Spielhälfte.

Die ersten Spielminuten verliefen wie vorgenommen. Man blieb auf Augenhöhe, das Rückzugsverhalten war konsequent und in der Abwehr konnte man die Spielzüge der Gegner unterbinden (2:2/5.). Nach wiederholten Fehlwürfen im Angriff verlor man zunehmend den Boden unter den Füßen. Trotz der rechtzeitig genommenen Auszeit von Co-Trainer Arlene Frehner schaffte man es nicht, sich einen Durchblick in der nebligen Situation zu verschaffen. Man spielte Drucklos nach vorne, schloss den Angriff überhastet ab und positionierte die Würfe in die Hände der gegnerischen Torhüterin. So nutzte Oberhausen konsequent die Fehler und erarbeitete sich durch schnelle Gegenstöße einen 12:2 Halbzeitstand.

Trotz der verfahrenen Situation nutzte man die ruhigen Minuten in der Pause zum Runterfahren und Neustarten der Partie. So versuchte man durch neue Ideen das Spiel selbst in Hände zu nehmen. Durch zwei Kreisläufer entschärfe man den Druck auf den Rückraum und schaffte es Lücken zu reißen, welche stückchenweise zu einer Schadensbegrenzung führten. Durch eine moralische Haltung schaffte man es sogar Oberhausen ein knappe viertel Stunde vom eigenen Tor fern zu halten. Nichts desto trotz war man sogar in der zweiten Spielhälfte unterlegen und verlor die Partie mit 23:11.

Für die kommenden Spiele heißt es nun den Kopf frei zu bekommen und die letzten Niederlagen zu den Akten zu legen. Am Sonntag erwartet man in heimischer Halle den Aufsteiger TV Immenstadt um 14:00 Uhr.

Es spielten: Fackler (Tor), Lewe (2/1), B. Deigendesch (1/1), Moehrle (1/1), A. Deigendesch (2), Bail (1) , Repas (3/1), Sailer, Landherr (1/1), Lukac, Pauli, Thie.

 

 

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