Lehrgeld bezahlt

Stark dezimierte Mindelheimer Herren verlieren unglücklich beim TV Bad Tölz.

Die Frundsbergstädter, die ohne etatmäßigen Kreisläufer und ohne die Rückraum-Spezialisten Johannes Heimpel und Christoph Schories  anreisen mussten, kamen nur langsam in die Partie. Da aber auch die Tölzer Schwierigkeiten im Spielaufbau hatten musste man den vielen vergebenen Torchancen noch nicht groß nachtrauern. Dank der soliden Abwehr, verstärkt durch Ersatz-Kreisläufer Philip Lewe, bekam das Mindelheimer Spiel mehr Stabilität, und die Gäste konnten sich Mitte der ersten Halbzeit mit vier Toren absetzen (3:7). Leider riss der Faden schnell wieder, klarste Chancen wurden nicht verwertet, und der Heimverein aus Tölz schaffte es kurz vor der Halbzeit mit einem Tor in Führung zu gehen. Für den letzten Mindelheimer Angriff vor der Halbzeit wurde der Torhüter vom Feld genommen und in Überzahl erzielte der erneut starke Armend Fetahu den Ausgleich.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich wenig, den Mindelheimern fehlte im Angriff die nötige Entschlossenheit, zu wenige Bälle fanden den Weg ins Tor. Als sich dann Philip Lewe nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit einem Gegenspieler eine Platzwunde zuzog und nicht mehr weiterspielen konnte, ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft. Angeführt vom aufopferungsvoll kämpfenden Max Moser legten die Gelb-Schwarzen nochmal eine Schippe drauf und gingen in der 51. Minute wieder mit zwei Toren in Führung. Das sollte aber das letzte Aufbäumen gewesen sein. Den Frundsbergstädtern fehlte am Ende die Kraft um den engagiert kämpfenden Gastgebern noch etwas entgegenzusetzen. Bis fünf Sekunden vor Spielende gelang ihnen kein Tor mehr, und somit musste man sich in der Ferne mit 19:21 geschlagen geben.

„Ich bin schon ein wenig enttäuscht“, so Trainerin Stefanie Lewe nach dem Spiel. „Da wär heute schon mindestens ein Punkt drin gewesen, wenn wir nicht so schlecht mit unseren Chancen umgegangen wären.“

Nächsten Sonntag erwarten die Mindelheimer im Heimspiel den TuS Fürstenfeldbruck III, einen der großen Aufstiegsaspiranten.

Es spielten: Simon Jousma, Manuel Hoffmann (Tor), Vinzenz Hörmann (1), Philip Lewe (1), Max Moser (6/3), Ivan Radic, Joachim Gollmitzer, Armend Fetahu (6/1), Thomas Sailer (2), Michael Thoma (2), Jonas Pawelke (1)

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