Lange Gesichter und gemischte Gefühle

Herren I 2017/18

Trotz 50 gut gespielter Minuten verliert der TSV Mindelheim deutlich gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf.

Nach dem Spiel saßen sie mit hängenden Köpfen auf der Bank und blickten ein wenig ratlos auf das Spiel zurück. Viel hatten sich die Frundsbergstädter für das Spiel gegen den anderen Absteiger aus der Bezirksoberliga vorgenommen. Vor allem das letzte schwache Spiel gegen Isar-Loisach galt es wiedergutzumachen. Und so starteten die Frundsbergstädter auch in die Partie. Konzentrierte Angriffsaktionen brachten den Torerfolg gerade über die starken Rückraumspieler und auch die Abwehr, die diesmal im Zentrum durch Philip Lewe verstärkt wurde, bot den Ostallgäuern wenig durchkommen. So führten die Gäste Mitte der ersten Halbzeit mit fünf Toren. Da Max Moser aber bereits nach 15 Minuten seine zweite 2-Minuten-Strafe absaß, mussten Abwehr und Angriff neu organisiert werden.  In der Offensive unterliefen den Mindelheimern nun etliche technische Fehler und klare Torchancen wurden nicht genutzt. Dadurch gelang der heimischen SG noch der Ausgleich zur Pause (12:12).

Auch in der zweiten Hälfte war es lange eine Partie auf Augenhöhe. Die Gastgeber hatten nun im Angriff deutlich mehr Durchschlagskraft, Mindelheims Abwehr tat sich jetzt deutlich schwerer. Aber die Schwarz-Gelben steckten nicht auf und verkürzten immer wieder den Rückstand auf nur ein Tor. Nach der dritten Hinausstellung gegen Max Moser brachen dann aber die Dämme und in den letzten zehn Minuten fiel dem TSV Mindelheim nichts mehr ein. So ging die Partie mit einem schmeichelhaften 31:22 an die SG Biessenhofen-Marktoberdorf.

„Ich bin vielleicht enttäuscht über das Ergebnis, aber nicht über das Spiel. Die Jungs waren von Anfang an hellwach und haben phasenweise sehr schönen Handball gespielt. Die Einstellung hat gestimmt!“, so Trainerin Stefanie Lewe nach dem Spiel. „Ich hoffe, dass in der nun folgenden 3wöchigen Pause die restlichen Verletzten wieder zur Mannschaft stoßen und wir vollzählig in die Rückrunde gehen können.“

Es spielten: Simon Jousma, Manuel Hoffmann (Tor), Vinzenz Hörmann (1), Johannes Heimpel (5), Max Moser (5/2), Ivan Radic (1), Joachim Gollmitzer (1), Armend Fetahu (4), Philip Lewe, Thomas Sailer (1), Michael Thoma (3), Jonas Pawelke (1)

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