Knappe Niederlage

Im letzten Heimspiel der laufenden Oberligasaison empfingen die Mindelheimer Damen die Mannschaft des SV Pullach aus dem Tabellenmittelfeld. Im Hinspiel hatte es für die Gäste eine harte 32:13-Schlappe gesetzt.

Die Partie startete mit einem 0:2-Rückstand für die Hausdamen. Die Gäste kamen immer wieder über ihre Kreisläuferin zum Torerfolg. Die Abwehr der Hausdamen agierte zu statisch, es wurde nicht zusammen gearbeitet.
Doch als sie im eigenen Offensivspiel durch einfache Tore aus dem Rückraum trafen, konnten sie das Spiel ausgeglichen bis zum 4:4 gestalten.
Doch auch im weiteren Verlauf hatten die Gastgeberinnen Probleme gegen die individuellen Stärken der SV-Spielerinnen Abwehr zu leisten. Sie spielten sich auf 7:9 vor.
Bis zur Halbzeitpause tat sich auf beiden Seiten nicht mehr viel, die TSV-Damen gingen mit einem knappen 9:11-Rückstand in die Unterbrechung.
Im zweiten Durchgang konnte Trainer Günther Grasl mit einem 13-köpfigen Kader aus den Vollen schöpfen und variierte. Der bisher so häufig eingetretene Einbruch blieb in dieser Partie aus. Aber die Gastgeberinnen taten sich trotzdem schwer. Im Angriff fehlte die Bewegung und der nötige Druck auf den Gegner.
Die Gäste setzten sich im Gegenzug bis auf 13:16 ab. Auf Mindelheimer Seite vergingen daraufhin torlose Minuten. In der Defensive jedoch wurde die letzten zehn Minuten noch einmal alles gegeben. Dieses Aufbäumen ermüdete die Pullacherinnen. Doch fehlte den Frundsbergstädterinnen durch das kräfteraubende Defensivverhalten im Angriff die nötige Durchschlagskraft.
Auch wenn in diesem Spiel die ersten Punkte für die TSV-Damen möglich gewesen wären, mussten sie sich nach Abpfiff mit einer schmerzlichen 19:20-Niederlage begnügen.

TSV Mindelheim: Böhm (Tor); Bail; Deigendesch (1); Schaumann (1); Grasl B.; Hüttmann (6); Pauli (1); Thie; Lukac (1); Mantel (4/2); Wanninger (3); Sailer (1); Landherr (1)

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Am vergangenen Sonntag musste die weibliche A-Jugend des TSV Mindelheim zum ersten Mal in dieser Saison ihr Können gegen den TSV Alling unter Beweis stellen.

Ihre Gegnerinnen hatten sie noch von der vorhergehenden Saison als gute, aber schlagbare Mannschaft in Erinnerung. Von Anfang an waren die Mindelheimerinnen sehr konzentriert in der Abwehr und hatten somit ihre Gegenspielerinnen so gut unter Kontrolle, dass diese erst nach 17 gespielten Minuten zum ersten Mal das Tor trafen. Diese Konzentration fehlte jedoch oft beim Abschluss und man konnte im Angriff nicht genügend Tore erzielen, um einen Vorsprung herauszuspielen. Doch auch der Angriff der Allinger wurde durch die abgestimmte Abwehr gehindert, so dass es diesen ebenfalls selten gelang erfolgreich abzuschließen. Unter diesen Begebenheiten lautete der Halbzeitstand 4:3 für die Heimmannschaft.
Nachdem sich die Spielerinnen in der Halbzeitpause ein wenig erholt hatten,gaben sie in der zweiten Hälfte noch einmal ihr Bestes, die Torchancen wurden besser genutzt und auch die Verteidigung blieb anfangs konstant. Man konnte mehrere Male mit zwei Toren in Führung gehen, aber die Gegenspielerinnen wollten die Mindelheimerinnen nicht so einfach davonziehen lassen und taten alles, damit diese Führung wieder ausgeglichen wurde und sie schafften es auch. Der Vorsprung wurde immer wieder zu Nichte gemacht und durch die gegnerische 5:1-Abwehr wurde den heimischen Spielerinnen ihr Facettenreichtum genommen. Die permanente Aufholjagd der Allinger machte die Mindelheimerinnen außerdem immer nervöser, so dass ab diesem Zeitpunkt die Konzentration stetig abnahm und man hektischer und folglich auch ungenauer wurde. Deswegen musste man am Ende mit einer 14:16-Niederlage vom Spielfeld gehen. Hierbei sind jedoch die Trainerin Arlene Keller, die die heimischen Mädchen immer wieder aufs Neue motiviert hat, und die beiden Torhüterinnen Ramona Häußerer und Nina Engel zu loben, da sie im ganzen Spielverlauf immer wieder gute Torschüsse entschärft haben und insgesamt 14 Sieben Meter über sich ergehen lassen mussten.

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