Keine Punkte in Bruck

Nicht viel zu holen gab es am Samstag für die Herren des TSV Mindelheim. Sie gastierten beim Ligazweiten aus Fürstenfeldbruck.

Neben den Langzeitverletzen Stefan Weber und Jan Krausko mussten vor dem Spiel auch noch Marius Wurm und Andreas Gaum berufsbedingt absagen. Auch Florian Gaum konnte die Auswärtsfahrt aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten.

Vor dem Spiel wies Trainer Thomas Burtscher noch darauf hin, dass seine Schützlinge den erfolgreichsten Angriff der Liga stellten und es nun darum geht, abermals eine gute Leistung abzurufen. Die extrem defensiv eingestellte Abwehrformation sollte die Brucker daran hindern, ihr perfektes Zusammenspiel mit dem Kreis abzurufen und dadurch immer wieder aus der Entfernung zum Torabschluss kommen zu müssen.

Bis zum 2:2 blieb die Partie offen, ehe die Heimmannschaft sich erstmals auf 4:2 absetzen konnte. Beim Stand von 10:6 drohte sich eine deutliche Niederlage abzuzeichnen. In den folgenden Minuten gelang es den Mindelheimern jedoch, ihre Abwehr zu festigen und im Angriff schafften sie es ein um das andere Mal, den gegnerischen Torhüter zu überwinden. Somit kämpften sich die Unterallgäuer auf 12:12 und 13:13 heran. Zur Halbzeit stand eine hauchdünne Führung der Brucker mit 15:14 auf der Anzeigetafel.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Mindelheimer jedoch ein komplett anderes Gesicht. Die Bewegung in der Abwehr war viel zu langsam und im Angriff scheiterte man mehrmals am neu eingewechselten und bestens haltenden Brucker Schlussmann. Dazu kamen noch einige Aluminiumtreffer, die die Heimmannschaft postenwendend in Tore ummünzte. Somit zog die Mannschaft aus Fürstenfeldbruck Tor um Tor davon und kurz vor Ende der Spielzeit stand ein ernüchterndes 30:20 zu Buche. In den letzten Minuten ging die Heimmannschaft dann auch deutlich ruhiger zu Gange und die Mindelheimer konnten noch ein wenig Ergebniskosmetik auf ein 30:25 Endergebnis betreiben. „Um gegen eine so abgezockte und routinierte Mannschaft zu gewinnen, fehlten uns heute einfach die Alternativen und auch ein wenig das Glück“, fasste der an diesem Tag stark haltende Torhüter Thomas Vogt das Spiel zusammen.

 

Es spielten: Thomas Vogt, Michael Karlstetter (1), Johannes Heimpel (3), Roman Karlstetter (2), Maximilian Moser (6/2), Markus Gaum (3), Hannes Hörmann (5), Alexander Weikmann, Christian Stumpf (6)

 

 

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