Hart erkämpfter Saisonauftakt

Am Sonntag Vormittag startete auch für die Damenmannschaft des TSV Mindelheim die Saiason 2008/2009. Dabei empfingen sie die Spielerinnen des Eichenauer SV, die wie die Frundsbergstädterinnen aus der Bezirksklasse in die Bezirksliga aufgestiegen waren.

Die ersten Spielminuten verliefen relativ positiv aus Sicht der Gastgeberinnen. Man erspielte sich Lücken, traf 7 Meter Strafwürfe und hielt in der Abwehr dagegen, was zum 5:2-Vorsprung führte. Doch obwohl die Mannschaft des Eichenauer SV auffällig unvariabel spielte, war man Mitte der ersten Hälfte oft einen Schritt zu spät an den Gegenerinnen und kassierte unnötige Tore. Diese Rückschläge wirkten sich auch auf das Angriffsspiel aus, das geprägt von Fehlpässen und -würfen schnell recht zerfahren gespielt wurde. Trotz der statischen Defensive der Gäste fanden die Spielerinnen um Trainer Andreas Schuster keinen geeigneten Weg, Lücken zu provozieren und leichte Tore zu erzielen. Das war der Grund dafür, dass man zunehmend abschließen musste, da Zeitspiel angezeigt war. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit fand man jedoch mehr und mehr in die Partie, agierte aggressiver und schaffte es, den Gegner zu verunsichern, musste aber trotzdem mit einem 7:8 Rückstand in die Kabine gehen.
Nach der Halbzeitpause verlief das Spiel der Gastgeberinnen sehr schwankend zwischen schönen Einzelaktionen, die zur 13:10 Führung führten und Phasen, in denen man weder im Angriff noch in der Defensive gelungene Aktionen setzen konnte. Obwohl die Eichenauer Damen keinen neuen Wind in ihr Offensivspiel brachten, fehlte es den Mindelheimerinnen einfach an Cleverness, dem Spiel einen Stempel aufzudrücken. Sie setzten sich zu keiner Zeit entscheident ab, was wohl auch daran lag, dass man die neuen Veränderungenn des Trainers nicht 100 prozentig umsetzte. Nachdem es eine Minute vor Ende 13:13 stand, entschied Bettina Wanninger mit einem grandiosen Rückraumtor das Spiel sozusagen in letzter Sekunde zum 14:13 Sieg. Erfreulich war die Verteilung der Torschützen, so dass sich fast jede der Spielerinnen in die Torschützenliste eintrug.
Vorausblickend lässt sich sagen, dass die Leistung der Mindelheimerinnen auf alle Fälle steigerbar ist und auch sein muss, wenn sie ihr Ziel, nämlich um die oberen Tabellenränge mitzuspielen, erreichen wollen. Das erste Spiel hat aber auch gezeigt, dass Potenzial in der jungen Mannschaft steckt und man die nächsten Jahre mit ihr rechnen kann.
*TSV Mindelheim:* Jooß (Tor); Häußerer (Tor); Mantel; Stölzle; Grasl (1); Wanninger (1); Schaumann (1); Haußer; Hüttmann (3/2); Repas (2); Sailer (1); Bail (2); Deigendesch (3); Schimkat

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