Glorreicher Sieg

Am vergangenen Samstag fuhren die TSV Mindelheim Damen zum Derby nach Ottobeuren. Dort wollte man gegen die Zweite Mannschaft endlich zwei Punkte einfahren.
Auch wenn man schon oft gegen die Mannschaft spielte wusste man nicht, was einen erwartete. Die meisten ehemaligen Spielerinnen spielen nun in der Landesliga.

So gingen die Frundsbergstädterinnen nervös ins Spiel. Deshalb stand es bereits nach 5 Minuten 3:1 für den TSV Ottobeuren. Dies sollte aber dann auch die letzte Führung sein.
Mit einem 5-Tore-Lauf konnten sich die Mindelheimerinnen das erste Mal absetzen. Eine starke Abwehr, zwei starke Torhüter und das schnelle Spiel nach vorne fruchteten endlich.
Dennoch ließ man mehrere 100-prozentige Chancen liegen. Trotzdem ging man mit einem 7:17-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Trainer Stefan Weber war nicht ganz zufrieden mit der Ausbeute seiner Damen. „Jetzt nicht einbrechen, sondern einfach weiter konzentriert ins Spiel gehen!“, waren seine Worte
in der Pause.
Auch die zweite Halbzeit lief ganz nach dem Geschmack der mitfahrenden Fans. Die Frundsbergstädterinnen spielten befreit auf und jeder bekam seine Spielzeit. Endlich konnte
auch Sonja Schimkat all ihre 7-Meter-Würfe einnetzen. So stand es nach 45 Minuten bereits 9:23, sodass Trainer Stefan Weber neue Abwehrformationen ausprobierte. Dies brachte
das Spiel der TSV Damen keineswegs durcheinander, sondern man schraubte weiterhin am Ergebnis. Beim Endstand von 13:32 jubelten die Mindelheimerinnen auf.
Trotz des recht hohen Sieges im Derby muss man weiterhin an der schlechten Chancenauswertung feilen.
„Wir lassen immer noch zu viele Chancen vor dem Tor liegen.“, bemängelt Trainer Stefan Weber. „So können wir gegen bessere Gegner nicht gewinnen.“
Dies soll am kommenden Sonntag gegen die HSG Isar-Loisach besser laufen. Anpfiff ist wie immer um 14 Uhr in der Maristenkolleghalle.
Es spielten: Frehner, Radic (beide Tor), Moser (1), Möhrle (2), Deigendesch (5/1), Holdenried (4), Breuninger (1), Nissen, Katheder, Landherr (3), Spies (3), Schimkat (11/5),
Oberholzner (2), Dadic

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