Gilching eine Nummer zu groß

Bereits vor dem Spiel war allen Mindelheimern klar, dass es ein hartes Stück Arbeit wird um gegen die Gilchinger zu bestehen. Zudem kam noch hinzu, dass neben dem Verletzten Jan Krausko auch noch Markus und Andreas Gaum aus beruflichen Gründen nicht ins Spielgeschehen eingreifen konnten.

Trotz diesen Voraussetzungen begann die Partie vielversprechend. Bis zum Zwischenstand von 5:6 gelang es den Gästen aus Mindelheim immer wieder mit einem Tor in Front zu gehen. Ab der 20. Spielminute schafften es die favorisierten Gilchinger erstmal das Spielgeschehen zu dominieren und gingen mit 16:12 in Front. Gestützt durch eine Überzahlsituation am Ende der ersten Hälfte konnten die Frundsberstädter diese Führung ein wenig schrumpfen lassen und es stellte sich ein 16:14 Halbzeitstand ein.

Während der Halbzeitpause monierte Trainer Burtscher, dass seine Leute zu lange brauchen würden um Druck auf die gegnerische Abwehr aufzubauen. Durch diese Maßnahme erhoffte sich der Mindelheimer Trainer, dass die Gilchinger weniger Zeit haben um ihre gut funktionierende Defensive zu sortieren. Desweiteren wurde ein konzentrierteres Angriffsspiel gefordert. Es sollte jedoch anders kommen und die Forderungen ihres Trainers konnte die Mindelheimer Mannschaft nur phasenweise erfüllen.

Zu viele Fehlpässe und Fehlwürfe, die nicht mal den Weg aufs Tor fanden waren in der zweiten Hälfte hauptsächlich zu sehen. Dies nutzten die Münchner Vorstädter ein ums andere mal aus und erarbeiteten sich somit eine immer deutlichere Führung. Über 20:18, 24:19 und schließlich 32:24 schraubten der TSV Gilching das Ergebnis in die Höhe. Bereits in der 50. Spielminute war die Gegenwehr der Mindelheimer gebrochen und die letzten Minuten plätscherten vor sich ein. Zum Ende hin stand ein ernüchterndes 33:26 auf der Anzeigetafel. Zwar hatten die Mindelheimer zu viele Eigenfehler in ihrem Spiel und die Defensive stand über große Strecken zu lückenhaft aber um den an diesem Tag starken Gilchingern Punkte zu entführen wäre doch eine enorme Leistungssteigerung notwendig gewesen.

 

Es spielten:

Thomas Vogt, Oliver Klein, Michael Karlstetter (5), Marius Wurm (1);,Johannes Heimpel (5), Maximilian Moser (2), Florian Gaum (2), Hannes Hörmann (3), Roman Karlstetter, Alexander Weikmann(1), Christian Stumpf (7/3) 

 

 

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