Furioses Finale ohne Happy End

Herren I 2018/19

Mindelheimer Handballer müssen sich knapp bei der Reserve der HSG Würm-Mitte geschlagen geben.

Dabei sah es zu Beginn nach einer klaren Angelegenheit aus – allerdings für die Würmtaler. Knappe fünf Minuten brauchten die Gäste, um das erste Tor zu erzielen. Während der gesamten ersten Hälfte  schien es, als würde sich der gegnerische Torhüter und seine Abwehr  als unüberwindbar erweisen. Dass die Gastgeber nicht uneinholbar davonzogen war größtenteils ein Verdienst von Torhüter Sascha Winter, der mit vielen Glanztaten seine Mannschaft im Spiel hielt. Der Mindelheimer TSV schien die Schlappe gegen Eichenau noch nicht verdaut zu haben. Wenig lief in Abwehr und Angriff zusammen. Als Michael Thoma dann in der 23. Minute angeschlagen vom Feld musste, drohte die Partie zu kippen. Die Gastgeber setzten sich auf fünf Tore ab (14:9). Aber die Frundsbergstädter kämpften sich bis zur Pause durch starke Einzelleistungen von Armend Fetahu und Ivan Radic auf drei Tore heran (14:11).

Hoch motiviert startete der TSV Mindelheim in Hälfte zwei. Gute Kombinationen zwischen den Rückraumspielern Thoma, Radic und Gaum führten zu erfolgreichen Abschlüssen, auch Kapitän Simon Twachtmann konnte sich im zweiten Durchgang immer wieder gut in Szene setzen. Und endlich konnte sich Sascha Winter auch auf seine Vorderleute verlassen. In der vierzigsten Minute konnten die Frundsbergstädter dann erstmals in Führung gehen. Auch wenn diese nicht lange gehalten werden konnte, entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Würm legte vor, Mindelheim zog nach. Eine kurze Schwächephase um die fünfzigste Minute sorgte dann allerdings für die Vorentscheidung. Die heimische HSG konnte sich auf drei Tore absetzen (24:21). Aber Aufgeben war an diesem Sonntag keine Option für die Mindelheimer. Durch eine offensive Abwehrumstellung  bekamen sie sogar noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Prompt konnte Florian Gaum diesen erzielen, doch leider wurde dieses Tor aberkannt. So mussten sich die Gäste aus Mindelheim mit 26:27 geschlagen geben.

„Heute haben wir das schlechte Spiel gegen Eichenau sicher anfangs noch in den Köpfen gehabt. So zögerlich habe ich meine Mannschaft noch nie starten gesehen“, so Trainerin Stefanie Lewe. „Aber der Kampfgeist war da, und mit etwas Glück hätten wir hier sicher einen Punkt entführen können.“

Es spielten:  Sascha Winter, Simon Jousma (Tor), Vinzenz Hörmann, Philip Lewe, Florian Gaum (4), Simon Twachtmann (2), Manuel Gollmitzer, Markus Kinlock, Thomas Sailer (2), Armend Fetahu (5), Michael Thoma (5), Ivan Radic (8/5)

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