Einbruch in der zweiten Hälfte kostet Möglichkeit zum Sieg

Am Sonntagnachmittag war der TSV Gilching bei den Mindelheimer Damen zu Gast. Nach der schwachen Leistung in der Hinrunde wollte man dem momentanen Spitzenreiter nicht kampflos den Sieg überlassen. Dieses Vorhaben gelang – trotzt starker erster Halbzeit – nicht und man musste sich am Ende mit 14:20 geschlagen geben.

Weiterhin fehlten Studien- und Verletzungsbedingt Anna Hüttmann und Bernadette Deigendesch.

Relativ ausgeglichen startete das Spiel am frühen Sonntagnachmittag in der Mindelheimer Dreifachturnhalle. Beide Mannschaften waren von Anfang an konzentriert bei der Sache und die Abwehrreihen machten einen guten Job. So stand es nach fast 15 Minuten gerade einmal 4:5 für Gilching. Endgültig absetzen konnte sich der gastierende TSV in Hälfte eins nie und so ging man beim Halbzeitpfiff nur mit einem knappen 9:10 in die Kabine.

Doch was nun folgte, war für die Mindelheimerinnen nicht zu erklären. Stand die Abwehr doch weiter, so konnte man im Angriff die Bälle nicht mehr im Tor einnetzen.

Schwache Abschlüsse, viele Fouls auf beiden Seiten und eine desolate Quote vom Strafpunkt waren in der zweiten Halbzeit keine Mangelware bei den heimischen TSV-Damen. Beim zwischenzeitlichen 13:15 keimte noch einmal Hoffnung auf, doch konnte man in dieser Hälfte nicht die gewollte Stärke abrufen und so hieß es dann am Ende 14:20 für den TSV Gilching.

Schon am nächsten Samstag um 19 Uhr gastiert der TSV bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz. In diesem stets brisanten Derby können die Frundsbergstädterinnen wieder auf alle Spielerinnen des Kaders zurückgreifen. Zudem wird Rückkehrerin Stefanie Lewe, die in den letzten Monaten zunehmend das Training übernommen hat, wohl zu ihrem ersten Einsatz kommen.

TSV Mindelheim: Keller (Tor), Lukac, Sailer (1/1), Wanninger (4/1), Bail (1), Pauli, Thie, Repas (3), Landherr (3), Pawelke (1), Dittmann, Zech

 

 

 

Strafen:

 

TSV Mindelheim: 1x Gelb + 3x 2-Minuten-Zeitstrafe

 

TSV Gilching: 3x Gelb + 1x 2-Minuten-Zeitstrafe

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