Doppeltes Pech – TSV verliert Saisonauftakt und wichtigen Spieler

Mit einer Niederlage starten die Mindelheimer Handballer in die Saison 2016/17. Bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf mussten sie sich nach 60 Minuten mit 31:29 geschlagen geben. Rückraumspieler Maximilian Moser trifft die Niederlage doppelt schmerzhaft, denn er musste nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Nasenbeinbruch in der 45. Minute das Spielfeld verlassen.

Der Start in die neue Bezirksoberligasaison begann eigentlich ganz verheißungsvoll. Rasch führten die Mindelheimer mit 0:3 und könnten dies durch eine konzentrierte Leistung auf einen Zwischenstand von 3:9 Toren ausbauen. In die Folgeminuten gab es allerdings einen Bruch im Mindelheimer Spiel. Mehrere ungeschickte Zeitstrafen und Lücken in der Abwehr brachte die Spielgemeinschaft Biessenhofen-Marktoberdorf zurück ins Spiel. Durch einen 8:0-Lauf drehte die Heimmannschaft das Spiel und lag nun 11:9 in Führung. Nach einer Auszeit der Mindelheimer konnten sie das Spiel wieder stabilisieren und erspielten sich ein 15:15 Halbzeitergebnis.

Die zweite Halbzeit über sahen die zahlreichen Gäste in der Biessenhofener Halle eine durchgehend enge Begegnung in der zumeist die Mindelheimer mit einem Tor in Front lagen, was aber postwendend von der Marktoberdorfern ausgeglichen wurde. Nach einer unglücklichen Aktion war, wie bereits eingangs erwähnt, für den etatmäßigen Rückraumrechts Maximilian Moser das Spiel beendet und in der Folgezeit fehlte auf dieser Position die Durchschlagskraft. Auch die Manndeckung gegen zwei TSV-Spieler und einige unglückliche Torabschlüsse setzte der Mindelheimer Mannschaft zu und so mussten sie sich am Ende mit 31:29 geschlagen geben. Trotz der Niederlage konnte Mindelheims Spielertrainer Johannes Heimpel der Partie auch etwas Positives entnehmen: „Uns ist es gelungen zahlreiche junge Spieler im Verlauf der Partie einzusetzen. Dass diese Spieler in ihrem ersten Herrenspiel etwas überfordert waren, ist natürlich nachvollziehbar. Irgendwann müssen sie diese Erfahrung machen. Es ist schade, dass uns Max am Spielende gefehlt hat, denn durch sein Durchsetzungsvermögen im Spiel Mann gegen Mann hätte das Ergebnis am Ende wahrscheinlich anders ausgesehen“. Wie lange Maximilian Moser ausfällt wird sich im Laufe der Woche zeigen – man muss allerdings von mindestens vier Wochen ausgehen.

Es spielten:
Jousma Simon; Hoffmann Manuel (beide Tor); Hörmann Vinzenz; Krausko Jan (5); Radic Ivan; Heimpel Johannes (4/1); Urlbauer Simon (1); Thoma Michael (8); Moser Maximilian (3/2); Ostler Tobias; Weikmann Alexander (2); Hörmann Hannes (4); Gollmitzer Joachim (2)

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