Bittere Niederlage

Den Start in die Bezirksligasaison 2012/2013 hatten sich die Damen des TSV Mindelheim anders vorgestellt. Am vergangenen Samstag Nachmittag setzte es beim Derby in Ottobeuren eine deutliche 26:17-Niederlage.

Die erste Viertelstunde verschliefen die angereisten TSV-Spielerinnen komplett. Die Abwehr stand wackelig auf den Beinen und nicht richtig organisiert, so dass Ottobeuren über ihre Kreisläuferin einen Strafwurf nach dem anderen bekam. Mit dem anfänglichen 6:2-Rückstand wollte dann auch im Angriff nicht viel gelingen. Man merkte dem Team um Stefanie Lewe das fehlende Hallentraining an. Laufwege waren nicht perfekt aufeinander abgestimmt und das Auge für die besser positionierte Mitspielerin fehlte. Hinzu kam das Wurfpech, das allen an den Fingern klebte. Auch Fehlpässe auf Seiten der Gäste ließen den Vorsprung der zweiten Garde der Ottobeurer weiter anwachsen. Zur Halbzeit stand es deutlich 14:6.

Nach einer klaren Pausenansage hatte man sich viel vorgenommen für den zweiten Durchgang und war alles andre als desillusioniert. Doch wurden die Mindelheimerinnen weiterhin vom Wurfpech verfolgt. Als Rückraumspielerin Bettina Wanninger langsam zu ihrer Form fand brachte sie die Mannschaft auf 17:12 ran. Das gab auch einen Kraftschub für die Defensivarbeit. Doch wusste sich Ottobeuren immer wieder durch individuelle Aktionen abzusetzen, denen die Frundsbergstädterinnen nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten. Trotz der ambitionierten Vorbereitung, die teilweise unter der Hallensanierung litt, muss man nach der 26:17-Niederlage von einem verpatzten Saisonauftakt sprechen. Am Sonntag hoffen die TSV-Damen auf das erste Heimspiel in eigener Halle, wo man mit der SG Kaufbeuren/Neugablonz einen unangenehmen Gegner empfängt.

TSV Mindelheim: Fackler (Tor); Pawelke; Bail (3); Deigendesch (2); Lukac; Landherr (1); Hüttmann; Zech; Lewe (4/1); Wanninger (7)

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Die Damen des TSV Mindelheim standen am Sonntag vor heimischem Publikum nach einer sehr deutlichen Niederlgae vergangenen Samstag in Partenkirchen unter Zugzwang.

Gegen den Tabellenvorletzten des TSV Peißenberg, gegen den man im Hinspiel souverän mit 23:8 gesiegt hatte, rechnete die Mannschaft mit einem relativ sicheren 2-Punkte-Gewinn.
Doch merkte man schnell, dass sich die Gäste im Verlauf der Saison gesteigert hatten. Genau platzierte Würfe aus einer 10-13m Distanz waren für die Jugendspielerin Ramona Häußerer im Tor unhaltbar. Aber die Mindelheimerinnen wussten binnen der ersten 30 Minuten immer das richtige Mittel für eine erfolgreiche Antwort. Ob Tore durch das Kombinationsspiel, gelungene Einzelaktionen oder sicher verwandelte Strafwürfe, im Angriff fanden die TSV-Damen ins Spiel. So konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. In der Defensive kassierten die Gastgeberinnen zu viele Tore, weil sie sich zu spät aus der defensiven Abwehr lösten, um den Gegnerinnen einen Schritt entgegen zu gehen. Es machte sich gerade bei diesen Rückraumwürfen der Peißenbergerinnen das gesundheitsbedingte Fehlen der routinierten Torhüterin Arlene Jooß bemerkbar. Andreas Schusters Damen konnten jedoch auf die gute Leistung der Rückraumspielerinnen Saskia Mantel und Anja Sailer zählen, die die gegnerische Abwehr abermals durchbrachen. Nach der ersten Halbzeit gingen die Frundsbergstädterinnen mit einer knappen 12:11-Führung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff taten sich die Gastgeberinnen am Angriff schwerer, den Ball in die Maschen zu bringen. Dazu kamen etliche unplatzierte Würfe und vergebene 7-Meter-Strafwürfe. Die Peißenbergerinnen brachten im Gegenzug ihre beiden Außenspielerinnen immer wieder ins Spiel, so dass man nach kurzzeitigem Vorsprung (16:14) schnell 17:19 zurücklag. Jedoch wollte sich die Mannschaft nach diesem überragendem Hinrundenspiel die 2 Punkte nicht so einfach nehmen lassen. Sie kämpfte sich wieder auf ein zwischenzeitliches 20:20 heran. Diese Bemühungen wurden während der letzten 15 Spielminuten aber durch fragliche Schiedsrichterentscheidungen und eine neue Kreisläuferin der Peißenbergerinnen verworfen. Sie schaffte es immer wieder 7-Meter zu provozieren oder Lücken für ihre Mitspielerinnen zu sperren. Im Angriff kamen auf seiten der TSV-Damen auch noch unplatzierte Würfe und vergebene Chancen hinzu. Somit musste man die Gegnerinnen mit einem 22:26-Sieg und 2 schmerzlichen Punkten ziehen lassen.
Kommenden Samstag hofft man beim Tabellenletzten aus Landsberg das Punktekonto aufzubessern.

*TSV Mindelheim:* Häußerer (Tor); Haußer (1); Mantel (9/4); Landherr; Repas; Sailer (2); Hüttmann (5/5); Bail (2); Deigendesch (2); Schimkat; Grasl B.; Schaumann (1); Stölzle

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