Auch keine Wende im Rückspiel

Nachdem es im Hinspiel in Weilheim für die Mindelheimerinnen eine herbe 18:11-Auswärtsniederlage gesetzt hatte, pochte man am vergangenen Sonntag Nachmittag vor heimischem Publikum auf Revanche.
Man startete in der Defensive robust in die Partie und ließ Weilheim nur selten zum freien Wurf kommen. Doch konnte man selber im Angriff ebenfalls nicht viel Verwertbares anbieten. Auch in der zweiten Welle verloren die Damen um Jan Krausko zu viele Bälle. Nach langem 3:2-Zwischenstand erzielte Weilheim durch ein schnelles einfaches Tor den Ausgleich. Im weiteren Verlauf konnten sich die Gäste einen 3:6-Vorsprung erspielen. Daniela Miller war es, die das erlösende 4:6 einnetzte. Auch fand die Torfrau Arlene Frehner besser in die Partie aber ihre Mannschaft bewegte sich im Angriff kaum und setzte Weilheim nicht unter Druck. Gegen Ende des ersten Durchgangs prallte Bernadette Moser in der Abwehr mit einer Gegenspielerin heftig zusammen, zog sich eine schwere Schienbeinprellung zu und konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Mit einem 7:10-Rückstand verabschiedeten sich die Frundsbergstädterinnen in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begann so wie die vorherige geendet hatte. Mindelheim lief dem Rückstand hinterher und brachte zu wenig Schwung im Angriff zu Stande. Weilheim konnte auf 7:12 erhöhen. Christina Hörmann ergatterete sich in der Abwehr den Ball und Cornelia Repas traf zum 9:12. Aus dem Spiel heraus brachte Mindelheim sonst nicht allzu viel zustande, bis sich Sonja Schimkat ein Herz fasste und zum 10:14 aus dem Rückraum traf. In der Abwehr stellte man auf zwei vorgezogene Spielerinnen um, was Weilheim etwas aus dem Konzept brachte. Doch musste man dann eine doppelte Unterzahl zu kompensieren hatte. Aus einer kompakten Defensive heraus konnte man sich im Angriff nicht die Lorbeeren dafür ernten. Am Ende der Partie musste die heimische Torfrau mit einer roten Karte vom Parkett und Andrea Lukac machte sich gut auf der ungewohnten Position zwischen den Pfosten. Mit einer 14:22-Niederlage reißt die Siegesserie nun doch ein. Unterm Strich bleibt zu sagen, dass Weilheim nicht unschlagbar gewesen wäre, man aber kollektiv nicht genug Elan zeigte die zwei Punkte zu behaupten.
Kommenden Samstag tritt man beim HCD Gröbenzell an, gegen den es im Hinspiel eine 21:25-Niederlage gab.
so spielte der TSV MN: Frehner (Tor); Moser (2); Möhrle (3/2); Ruiu; Hörmann (2/1); Miller (1); Repas (3/1); Sailer; Schimakt (1); Zech (1); Bail; Lukac (1)

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