An sich selbst gescheitert

Eine katastrophale Chancenverwertung war am Sonntag der Grund dafür, dass die männliche A-Jugend gegen eine stark ersatzgeschwächte Raunauer Mannschaft beide Punkte abgeben musste.

Die Mindelheimer schafften es zwar über die gesamte Spieldauer, sich hochkarätige Chancen zu erspielen, scheiterten aber immer wieder kläglich am Raunauer Torhüter oder am Pfosten. Die Partie, die im Vorfeld als Spitzenspiel der Liga erklärt wurde, erreichte zu keinem Zeitpunkt ein annähernd hohes Niveau. Das war auch nicht möglich, denn die Gäste aus Krumbach traten ersatzgeschwächt an und im Mindelheimer Team kam kaum ein Spieler an seine Normalform heran. Auch darf als Entschuldigung nicht die Doppelbelastung einzelner Spieler gelten, die am Tag zuvor beim Männerspiel aktiv waren, denn die Tormöglichkeiten, teilweise sehr schön herausgespielt, waren reihenweise vorhanden. Grob überschlagen waren es in 60 Spielminuten rund 15 Situationen, in denen Mindelheimer Spieler frei vor dem gegnerischen Tor auftauchten, es jedoch nicht schafften, den Ball im Gehäuse unterzubringen.
Durch diese enorme Häufigkeit an Fehlwürfen, kann auch nicht mehr vom Wurfpech an diesem Tag gesprochen werden, diese unnatürlich hohe Fehlerquote muss wohl als Unvermögen bezeichnet werden.
Dass man dieses Spiel letztendlich nur mit 23:24 verlor zeigt, dass die beiden Punkte im Kampf um die Meisterschaft leichtfertig verschenkt wurden. Bleibt zu hoffen, dass man dieses Spiel als einmaligen Ausrutscher abhaken kann, um in den nächsten Spielen wieder eine gute Leistung abzurufen.
*TSV Mindelheim:* Vogt (Tor), Klein O. (Tor); Karlstetter M. (6), Klein J. (5/2), Stumpf (4), Heimpel (3), Jungbluth (3), Rinderer (1), Hörmann (1), Wurm

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