Am Ende fehlte die Erfahrung

Herren I 2017/18

Die Herren des TSV Mindelheim müssen sich im Unterallgäu-Derby gegen den TSV Ottobeuren mit 28:23 geschlagen geben.

Nach 60 Minuten war der Jubel groß in der Halle des Maristenkollegs. Allerdings war es der zahlreich mitgereiste Anhang aus Ottobeuren, der jubelt. Dabei hatten die Mindelheimer über 45 Minuten eine tolle Partie gezeigt. Am Ende mussten die jungen Spieler aber doch Lehrgeld zahlen.

Gerade mal 20 Jahre betrug das Mindelheimer Durchschnittsalter zu Spielbeginn, aber die Jungen machten ihre Sachen außerordentlich gut. Durch eine stabile Abwehr mit dem guten Rückhalt Simon Jousma im Tor konnten die Frundsbergstädter sich ab Mitte der ersten Hälfte absetzen und führten phasenweise mit vier Toren (9:5). Christoph Schories und Thomas Sailer setzten die Akzente im Rückraum, Ivan Radic und Armend Fetahu sorgten mit schnellem Umschaltspiel für einfache Tore.

Durch einige Nachlässigkeiten in der Abwehr gegen Ende der ersten Hälfte gelang es den Ottobeurern allerdings wieder, auf nur ein Tor zu verkürzen (13:12).

Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Gastgeber lange Zeit das Tempo hoch und konnten ihre Führung weiterhin behaupten. Immer mehr machte ihnen aber der starke Ottobeurer Schlussmann Zoltan Varga zu schaffen, der viele gute Würfe entschärfen konnte. So gelang den Frundsbergstädtern über zehn Minuten in der Mitte der Halbzeit kein Tor mehr. In dieser Phase konnte sich der TSV Ottobeuren dann mit vier Toren absetzen. Diese Führung konnte das erfahrene Team dann auch über die restliche Spielzeit behaupten und gewann mit 28:23.

„Wir hatten in diesem Spiel ein paar wirklich starke Phasen“, sagte Trainerin Stefanie Lewe nach dem Spiel. „Letztendlich hat uns die Erfahrung gefehlt. Schade, über weite Strecken waren wir heute das bessere Team.“

Es spielten: Simon Jousma (Tor), Vinzenz Hörmann, Christian Stumpf (1), Ivan Radic (3), Philip Lewe, Christoph Schories (4), Joachim Gollmitzer, Max Moser (2/1), Thomas Sailer (3), Michael Thoma (2), Jonas Pawelke (1), Simon Twachtmann (2), Armend Fetahu (5)

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