Am Ende fehlen die Alternativen

Beim momentan drittplatzierten der Bezirksoberliga, dem TSV Gilching, halten die Mindelheimerinnen am vergangenen Samstag lange bemerkenswert mit. Doch am Ende reichen die Kräfte nicht aus und man muss sich mit 27:22 geschlagen geben.

Wie schon in der Vorwoche geriet man schnell mit 3:0 ins Hintertreffen. Doch ließ man sich nicht so schnell abschütteln und kam wieder auf 3:2 heran. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich Gilching immer wieder mit ein oder zwei Toren in Front werfen, die Gäste aus Mindelheim aber nachziehen konnten. Hierbei sprangen besonders die beiden Rückraumspielerinnen Stefanie Lewe und Bernadette Deigendesch in die Bresche und nutzen die großen Lücken der offensiven Abwehr der Gilchinger Reihen. Als man schließlich sogar selbst mit 10:11 in Führung gehen konnte, wurde das Team-Timeout der Hausdamen zwingend und man ging mit einem 13:12 in die Kabinen.

Auch in Halbzeit zwei bot man dem heimischen TSV lange die Stirn. Vor allem Jungspielerin Christina Möhrle brachte die bis dato treffsichere halblinke Rückraumspielerin der Gilchinger zum Verzweifeln. So konnte man die Führung bis zur 52. Minute immer wieder behaupten (13:14, 14:16, 16:18). Doch nun machten sich die wenigen Alternativen im Rückraum bemerkbar. Überhastete Abschlüsse und ein mangelndes Abwehrverhalten ließen die Gilchinger zum 20:20 ausgleichen und schließlich bis zum Ende mit 27:22 in Führung gehen. Im Mindelheimer Lager weiß man mit dieser Niederlage gelassen umzugehen, zeigte man in dieser Partie trotz stark dezimiertem Kader eine kämpferische Leistung.

Am kommenden Sonntag erwarten die Mindelheimer Damen den TSV Ottobeuren 2. Zwar rangieren die Gäste momentan auf dem letzten Tabellenplatz, doch dürften sie durch das Unentschieden gegen den BSC Oberhausen eine Portion Selbstbewusstsein mit nach Mindelheim bringen. Nichts desto trotz zählt in dieser Partie für die Frundsbergstädterinnen nur ein Sieg, welcher nach der Leistung der vergangenen beiden Wochen durchaus realistisch einzuschätzen ist.

 

Es spielten:

Fackler (Tor), Frehner (Tor), Lewe (10/5), Deigendesch (4), Möhrle (3/2), Bail (1), Miller (1), Zech (2), Lukac (1), Thie (1)

 

 

 

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