A-Jugend verliert in Dachau

Mit einer knappen und unglücklichen 25:26-Niederlage ist die männliche A-Jugend aus Dachau zurückgekehrt.

In ihrem zweiten Saisonspiel fanden die Schützlinge um Trainer Markus Gaum, der den verhinderten Wolfgang Heimpel vertrat, von Beginn an nicht ins Spiel. Vor allem der Angriff, sonst das Prunkstück des Mindelheimer Spiels, scheiterte an diesem Tag ungewohnt häufig. Dagegen war es an diesem Tag die Abwehr, die die Frundsbergstädter anfangs im Spiel hielt. Die Führung wechselte ständig und keines der beiden Teams konnte sich in der ersten Halbzeit mit mehr als zwei Toren absetzen. Beim 12:11 für Mindelheim wurden schließlich die Seiten gewechselt.
Ein kleiner Zwischenspurt zu Beginn der zweiten Hälfte ermöglichte es den Mindelheimern, die Führung auf 14:11 auszubauen. Zwar hatte dieser Vorsprung über einige Minuten Bestand, jedoch schaffte man es nicht, in der entscheidenden Phase die Vorentscheidung zu erzwingen und mit vier oder gar fünf Toren in Führung zu gehen. Die Möglichkeiten dazu waren durchaus vorhanden, jedoch scheiterte man freistehend. So kam Dachau wieder heran und angepeitscht vom Publikum und dem lautstarken Hallensprecher gelang der Heimmannschaft der Ausgleich zum 19:19.
Und selbst zu diesem Zeitpunkt, als Mindelheim den Dachauern psychologisch weit unterlegen war, wäre der Sieg noch möglich gewesen, hätten die Frundsbergstädter nicht so oft in Unterzahl agieren müssen. Der Schiedsrichter, auf den sich beide Mannschaften vor Spielbeginn geeinigt hatten, weil der vom Verband eingeteilte Spielleiter nicht erschienen war, hatte zwar die gesamte Partie über sehr progressiv bestraft. Die Schlussphase allerdings war geprägt von einigen Zeitstrafen gegen die Mindelheimer, die wohl außer dem „Mann in Schwarz“ keiner nachvollziehen konnte. Somit entstand ein Zeitstrafenverhältnis von 10:3 (!!!) „für“ Mindelheim, das in keiner Relation zum tatsächlichen Spielverlauf stand.
Trotzdem war für die Frundsbergstädter bis zuletzt ein Punktgewinn drin. Symptomatisch für die gesamte Partie allerdings, dass der Kempa-Trick mit der letzten Sekunde an der Latte und nicht im Tor landete und es beim 25:26 blieb.
Doch schon am kommenden Sonntag hat das Team die Möglichkeit, beim Heimspiel gegen den alleinigen Tabellenführer Memmingen die Auswärtspleite wettzumachen.
*TSV Mindelheim:* Vogt (Tor), Klein O.(Tor); Hörmann (1), Heimpel (3/1), Klein J. (3), Karlstetter (2), Stumpf (13/3), Jungbluth (1), Burtscher (2), Rinderer, Wurm (1)

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